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CREW 34 Schwerwettertraining mit der YACHT

Geht doch! Segelt doch! Wir machen Strecke.

Das ist Thomas. Thomas kann auch einen Knoten: Den Einfachen Haubold. Thomas ist auch mein Alter, technisch orientiert, interessiert und ein richtig guter Mitsegler. Die Gute Seele im Team und immer dabei, wenn es bei viel Schräg auf’s nasse Vordeck geht. Womit wir beim Thema sind. Schräg geht es zu auf der MARLIN. Nach eine Strömungspause vor Anker in Portland geht es am Morgen hoch am Wind Richtung Dartmouth. Am Kap Portland steht Südwestwind gegen Strömung. Brechende Wellenberge zieren die Sichtkante. Ich muss mutwillig an die Einfahrt der Knysna Lagune in Südafrika denken, in der schon so mancher bekannter Weltumsegler sein Unglück besiedelte und quergeschlagen ist. „So. Wir picken jetzt mal alle unsere Karabiner der Lifelines in die dafür vorhergesehenen Ösen. Axel. Willst Du noch mit raus?“ Ich setze das Steckbrett in den Niedergang ein und verrammle die Tür. Kristina flüstert fast: „Warum so vorsichtig?“ Schon hebt MARLIN ihren Bug und geht schneidend und Gischt schlagend durch die hohen Strömungswellen. „Thomas. Genau 90° Kurs halten. Dann kann nix passieren.“ Es passiert auch nix. CREW 34 setzt die Segel. MARLIN neigt ihren Mast, hebt ihren Popo und legt ihre Backe in die See. Der Unterdruck vor der Genua zieht den Bootskörper nach vorn. Kurs West liegt an. „Ich lebe“, sage ich zu mir selbst. „Ich lebe.“ Es ist wunderschön die frische Segelluft im Gesicht zu spüren. Es hat sich gelohnt durchzuhalten. Ein weiteres drittes Mal bin ich auf dem Weg in die Biskaya, auf der Suche nach dem guten Wind, nach den wärmenden Sonnenstrahlen in meinem Gesicht.

Um nach Darthmouth rein zu segeln fehlt mir die Muße. Es ist pechschwarze Nacht als ich auf mit dem Finger auf die Karte tippe und einen Ankerplatz für die Nacht festlege. Der Rocna hält sofort. Aber so wie die Kette die gesamte Nacht rasselt, ist es Steinboden 15 Meter unter uns. Ich runzel die Stirn. Nicht, das der sich mal irgendwann in einer Festspalte verkantet. Einer der Gründe, warum ich ungerne tiefer als 10 Meter ankere. Bis 10 Meter kann ich das Problem selbst noch ohne Presslufttauchflasche lösen.

Mit meiner Crew ist jetzt alles perfekt. Sie lernen schnell sich an die Vorgaben zu halten und die MARLIN als Team knackig zu segeln. Alle verstehen sich.

An dieser Stelle muss jetzt mal ein bisschen Werbung sein. Die Atlantiküberquerung mit der ARC vom 12.11.2017 – 16.12.2017, Las Palmas nach St. Lucia hat noch zwei freie Plätze. Leider sind zwei Mitsegler, aus dem einst vollgebuchten Trip aus gesundheitlichen Gründen abgesprungen. Das ist Deine Chance. Wenn Du Zeit und Lust hast und den Mehrwert der MARLIN erkennst, meldest Du Dich am besten über das Kontaktformular.



Du willst auch mal mit? www.marlin-expeditions.com


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  • 22:00:00
  • 09.10.2017
  • 50°20.2809'N, 003°31.5010’W
  • -°/ -kn
  • Nähe Dartsmouth
  • Falmouth
  • 16°C
  • kn/W
  • 1m

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